Lebenssituation des Kindes

Die Lebenssituation des Kindes und dessen Familie hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Dies bedeutet für die Einrichtung einen flexibleren Umgang mit dem Kind und den Eltern. Für unsere Arbeit mit dem Kind ist es sehr wichtig, die Lebenssituation der Familie zu kennen. Darum sind wir im ständigen Gespräch mit den Eltern oder führen Befragungen zu den jeweiligen Bereichen durch. Wenn wir um bestimmte und wichtige häusliche Situationen Bescheid wissen, hilft es uns, das Kind kennenzulernen, sowie bestimmte Verhaltensweisen zu verstehen und familienergänzend zu arbeiten. So können wir das Kind da abholen, wo es steht. Aus diesem Grund besuchen wir auch vor der eigentlichen Aufnahme das jeweilige Kind zunächst zu Hause.

 

Die Kinder unserer Tagesstätte kommen überwiegend aus dem Stadtteil Freusburg. Freusburg gehört zur Stadt Kirchen und ist in drei Teile geteilt: Struth, Mühle und Burg. Die meisten Kinder werden von ihren Eltern in die Einrichtung zu Fuß oder mit dem Auto gebracht. Andere Kinder werden mit einem kleinen 8-Sitzer Bus an verschiedenen Bushaltestellen abgeholt und wieder dorthin gebracht. Hier gelten allerdings folgende Regeln:

 

 

Einige Kinder kommen aus den näheren Ortschaften. Eltern nutzen unsere Kita, da sie auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle liegt, oder ihnen unsere Einrichtung und unser Konzept gefällt. Der Ort Freusburg liegt sehr ländlich. Er ist von Wäldern umgeben, und durch den Ort führt eine Bundesstraße und ein Fluss, die Sieg. An der Hauptverkehrsstraße wohnen nur einzelne Kinder. Die anderen wohnen meist in sehr ruhigen Gebieten mit wenig oder kaum Verkehrsaufkommen. Die Kinder leben überwiegend im Eigenheim oder im gemieteten Haus. Wenige in einer Mietwohnung.

 

Die Eltern nutzen mit ihren Kindern die ortsansässigen Vereine und treffen sich oft im privaten Bereich und ermöglichen so den Kindern auch nachmittags ihre Freundschaften, die in der Kita geschlossen werden, zu pflegen. Der Migrationsanteil in unserer Einrichtung liegt im mittleren Bereich, sodass wir eine zusätzliche Migrationskraft beschäftigen. Dies bereichert unsere Arbeit jedoch sehr. Der überwiegende Teil der Eltern ist berufstätig, die Mütter meist in Teilzeit. Die Arbeitsstellen der Eltern befinden sich überwiegend in den näheren Ortschaften.